Fotografieren lernen in Berlin

Emma Svensson: icons

Bedarf es einer Maske, um das ‘Ich’ zum Vorschein zu bringen? Das Konzept der Ausstellung zielt darauf, Akzeptanz für Menschen mit down-Syndrom zu schaffen – ganz interssant dabei, der vom schwedische Theatermacher Pär Johansson geprägte Ausdruck ‘normalgestört’ für Menschen ohne. Die Rhetorik der begleitenden Texte ist stark. Es ergeben sich aber auch Fragen an Schweden: wie wäre ein Unternehmen wie Fotografiska in den 70er Jahren gesellschaftlich bewertet worden? Wollen wir Hollywood-Kino und amerikanische kulturelle Stereotypen in nordischen Ländern wirklich die Träume steuern lassen? Der Mensch als gesellschaftlich eingebundenes Wesen, wie wird er inzwischen in Schweden ausgehandelt? (tn) Eintritt frei auch So. Fellehuset bis 26.Juni

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PS: drei Pop-Lyrik-Fragmente sind für Emma und Pär gesungen
‘sometimes the clothes not make the man
‘… and we only get judged by what we do,
what we do, yeah’ und ‘don’t call me baby,
cooler than the red dress…’

Foto: © Emma Svensson